Win Win situation für kelterner unternehmen und syrischen geflüchteten

- Kontakt auf der Kelterner Jobbörse im November 2017 bringt Arbeitsplatz und Ausbildungsvertrag -

Nour Al Mustafa ist ein junger Syrer, der mit seiner Familie seit 2016 in Ellmendingen wohnt. Im November 2017 nahm er an der Kelterner Jobbörse teil und bewarb sich bei Firma Dittes Oberflächentechnik GmbH um einen Ausbildungsplatz als Oberflächenbeschichter. Aufgrund seiner guten Noten in Mathematik, Chemie und Physik hat er passende Voraussetzungen für diese Ausbildung. In einem mehrwöchigen Praktikum im Januar dieses Jahres konnten sich sowohl Herr Tim Dittes, Geschäftsführer der Firma Dittes Oberflächentechnik GmbH als auch Nour davon überzeugen, dass auch die persönliche "Chemie" stimmt. Als Astronomie-Interessierter war der junge Mann zudem total begeistert, als er erfuhr, dass einige Teile, die aktuell im Unternehmen bearbeitet werden, auf die nächste Mars - Expedition gehen.

 

  

Um die Voraussetzungen für den Start in die Ausbildung zu verbessern, wird Nour noch einen weiteren Deutschkurs besuchen. Gleichzeitig erhielt er von Herrn Dittes das Angebot, bis Ende August halbtags parallel zum Sprachkurs im Unternehmen zu arbeiten, um die praktische Seite des Berufs noch schneller kennenzulernen Wir danken der Firma Dittes für ihre Unterstützung und wünschen Nour viel Erfolg! 

Text und Foto: Stefan Schröck

  

 

Maram Sulaiman absolvierte Schulpraktikum

Maram Sulaiman absolvierte ein Schul-Praktikum zur Verwaltungsfachangestellten bei der Gemeindeverwaltung Keltern. Durchweg als freundlich, hilfsbereit und wissbegierig wurde die junge Maram Sulaiman von den Mitarbeitern im Rathaus Ellmendingen bei Ihrem Schulpraktikum im Rathaus Ellmendingen bezeichnet. Auch Bürgermeister Steffen Bochinger zeigte sich beeindruckt, dass sowohl ihr als auch den Mitarbeitern die einwöchige Zusammenarbeit Freude bereitet hat.

 

Bürgermeister Steffen Bochinger, Maram Sulaiman und Susanne Bischoff. (von links)

  

Die 14jährige Irakerin, stammt aus Mosul und wohnt seit 2016 mit ihren Eltern, zwei Brüdern und einer Schwester in der Unterkunft an der Industriestr. 11/1 in Niebelsbach. In der vergangenen Woche absolvierte sie im Rathaus Ellmendingen ein Schulpraktikum. Dabei waren alle Mitarbeiter beeindruckt vom Engagement und der Wissbegierde der jungen Irakerin.

Derzeit besucht sie die Ludwig-Uhland-Hauptschule in Birkenfeld. Maram spricht fließend deutsch, englisch, arabisch und kurdisch. Ihr größter Wunsch wäre das Abitur und ein Studium. Ihre Lieblingsfächer sind Englisch und Chemie, auch der Umgang mit Kinder bereitet ihr Freude. In diesem Sinne hat Maram auch schon Praktika an der Paracelsus-Apotheke in Ellmendingen und an der Johannes-Kepler-Grundschule in Ellmendingen absolviert. Mit ihrer freundlichen und aufgeschlossenen Art hat Maram Sulaiman alle positiv begeistert und damit auch bleibende Eindrücke hinterlassen.  

Text und Fotos: Theo Ossmann

  

 

Radsportverein "Schwalbe" mit Vorbildlicher Nachwuchsarbeit

Neubürger mit Fluchtbiographie gut integriert. - Die Kooperation "Schule - Verein" für die "Schwalben" ein Gewinn. Jeden Freitag um 15.00 Uhr starten ca. 20-25 Schüler bei den Mountainbike Ausfahrten. Viel Spaß und Freude und gute Fortschritte vermelden die Vereinsverantwortlichen beim RSV bei der Einbindung der Kinder mit Fluchtbiographie. Sie sind bei vielen MTB Ausfahrten, Wettkämpfen dabei. "Mach mit" lautet das Motto, den es geht nicht darum gleich Radrennen zu fahren, sondern das Rad als Fortbewegungsmittel richtig zu bewegen. So wird sehr viel Wert auf Geschicklichkeit und Spaß auf dem Rad gelegt. Das MTB Kids Training ist für Kinder ab acht Jahren.

 

   

Sehr aktiv auch die Schülerrennradgruppe, auch dazu laden wir herzlich ein. Bei Bedarf können vereinseigene Rennräder ausgeliehen werden, die auch in kleineren Größen zur Verfügung stehen. Sie können sich gerne an uns wenden. Die "Schwalben" wünschen allen Kindern viel Spaß und Freude beim Radeln.

Text und Foto: Schwalbe Ellmendingen

  

 

20 Integrationsmanager im Enzkreis

Zwanzig Fachkräfte unterstützen die Städte und Gemeinden - Integrationsmanager sollen individuelle Pläne für Flüchtlinge entwickeln und umsetzen.

Die meisten der neuen Integrations-Manager, die in den Enzkreis-Gemeinden arbeiten, hat Sozialdezernentin Katja Kreeb im Landratsamt willkommen geheißen. "Damit die Menschen, die als Flüchtlinge anerkannt sind, gut bei uns ankommen, übernehmen Sie eine wichtige Funktion", sagte Kreeb: "Ob Bildung, Spracherwerb, Arbeit, Kinderbetreuung oder Gesundheit - Sie sind in ganz vielen Bereichen als Berater und Begleiter gefragt."

Insgesamt 20 Fachkräfte werden im gesamten Enzkreis eingesetzt; in den meisten Kommunen haben sie bereits ihre Arbeit aufgenommen. Finanziert werden die Stellen für zwei Jahre komplett aus dem Programm des Landes im Rahmen des "Pakts für Integration". Insgesamt stehen 58 Mio. Euro pro Jahr für die Förderung des Integrationsmanagements zur Verfügung, davon erhält der Enzkreis 1,2 Millionen pro Jahr. "

 

Vorne links: Bastian Stamm, der Integrationsmanager für die Gemeinde Keltern. Foto: LRA Enzkreis

   

Alle 28 Städte und Gemeinden des Enzkreises haben sich entschieden, nicht selbst Personal einzustellen, sondern die Aufgabe an den Kreis zu übertragen", berichtet Katja Kreeb. Der habe zwei erfahrene Träger mit der Umsetzung beauftragt: Den nordöstlichen Enzkreis übernimmt miteinanderleben, den südwestlichen der Internationale Bund (IB). "Damit liegen die Sozialbetreuung und das Integrationsmanagement in einer Hand - das bringt natürlich nur Vorteile für alle Beteiligten", so Kreeb. Die Sozialbetreuung kümmert sich die Flüchtlinge in der Vorläufigen Unterbringung des Kreises, das neu hinzugekommene Integrationsmanagement um Menschen in der kommunalen Anschlussunterbringung oder in privaten Mietwohnungen. Dabei handelt es sich um Flüchtlinge, die anerkannt worden sind oder deren Asylverfahren bereits länger als 24 Monate andauert. Auch der Familiennachzug fällt darunter. "Mit Ihrer Unterstützung sollen diese Menschen in die Lage versetzt werden, die vorhandenen Strukturen und Angebote zu kennen und zu selbstständig zu nutzen", betonte Katja Kreeb. 

Text und Fotos: LRA Enzkreis

  

 

Integrationsmanager hat seinen Dienst aufgenommen

Bereits Mitte November 2017 hat Bastian Stamm als Flüchtlings-Integrationsmanager seinen Dienst in der Gemeinde Keltern aufgenommen. Ergänzend zu dem bereits durch den Integrationsbeauftragten Stefan Schröck abgedeckten Bereich "Ausbildung und Beschäftigung" ist Bastian Stamm für die Sozialbetreuung der Flüchtlinge zuständig, die sich in der Anschlussunterbringung befinden. Ein wesentlicher Bestandteil seiner Aufgaben besteht darin, die Flüchtlinge bei der Erreichung von Integrationszielen strukturiert zu beraten und zu unterstützen. Hierzu wird von ihm nach und nach mit jedem Einzelnen ein Integrationsplan erarbeitet, der Entwicklungsperspektiven aufzeigt. Über die Umsetzung von Maßnahmen trifft Herr Stamm mit den Flüchtlingen Vereinbarungen, deren Einhaltung er überprüft. Dabei wird er von der Gemeinde und vom Leitungsteam des Arbeitskreises Flüchtlinge Keltern unterstützt. Gleichzeitig werden die ehrenamtlichen Helfer und Familienpaten durch die individuelle Sozialbetreuung des Bastian Stamm erheblich entlastet.

 

Bürgermeister Bochinger (links) freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Integrationsmanager Bastian Stamm.

  

Bastian Stamm ist ausgebildeter Soziologe und Mitarbeiter des Internationalen Bunds, einem freien Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V. Seine Vollzeitstelle, die über das Landesförderprogramm "Pakt für Integration" finanziert wird, ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Als gebürtiger Karlsbader ist er bereits seit mehreren Jahren sowohl beruflich als auch ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig. Bevor er zurück in seine Heimatgemeinde Langensteinbach gezogen ist, war er in der Flüchtlingsnotunterkunft in den riesigen Hangars des Ex-Flughafens Berlin-Tempelhof beschäftigt.

Text und Fotos: akfk

  

 

Mitarbeiter/innen gesucht

Wir suchen Ehrenamtliche, die Jugendlichen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak in Dietlingen und Ellmendingen Nachhilfe in Deutsch und / oder Mathematik erteilen. Ideal wären Oberstufenschüler/innen und Studierende oder Berufstätige und Ruheständler, die mit der neuen deutschen Rechtschreibung vertraut sind.

Bei Interesse melden sich bitte bei Stefan Vetter / Email: s.vetter (at) akfk.de.

 

  

Termine

Gute-Stube-Fest
08.10.2018 / "Gute-Stube-Fest" zum zweieinhalbjährigen Bestehen, rund um den Dorfbrunnen.